PRIVATKREDITE
AbrufkreditDer Abrufkredit funktioniert ähnlich dem Überziehungskredit beim Girokonto. Der Kunde bekommt einen Rahmen eingeräumt, bis zu dessen Obergrenze er das Darlehen, in der Regel ohne Gebühren, nutzen kann. Dieser Rahmen liegt meist zwischen 2.500 und 25.000 Euro. Da das Geld praktisch zum Abruf bereit liegt, heißt der Kredit Abrufkredit.
Auf Abruf wird dem Kunden die gewünschte Summe auf ein vereinbartes Konto überwiesen. Vorteile sind die Flexibilität und der niedrigere Zinssatz gegenüber dem Dispokredit.
Die Voraussetzungen, einen Abrufkredit bewilligt zu bekommen, sind in etwa die gleichen wie bei einem Ratenkredit. Der Zinssatz liegt im Allgemeinen je nach Angebot zwischen sechs und elf Prozent. Damit liegt er deutlich unter dem vieler Banken und Sparkassen für Dispokredite. Außerdem werden nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Kredithöhe Zinsen berechnet. Allerdings hat die Sache einen Haken, die Zinshöhe ist variabel und kann bei Bedarf der Marktlage angepasst werden. Steigt also der Leitzins, klettert der Zins des Abrufkredites hinterher. Gerade bei längeren Laufzeiten kann das für den Kreditnehmer nachteilig sein.
Aufgrund der Vielzahl der Angebote und der Unterschiede in den Konditionen empfiehlt sich für den Kreditnehmer ein gründlicher Vergleich der Angebote hinsichtlich Variabilität bei den Zinsen, der Mindestrate und der Laufzeit. Ein Angebot von der eigenen Hausbank lohnt sich im Allgemeinen nicht, da ihr Interesse darin bestehen wird, den höher verzinsten Dispokredit an den Mann/die Frau zu bringen. Bei der Tilgung des Abrufkredites ist der Kunde in der Regel flexibel. Er kann im Rahmen seiner Möglichkeiten jederzeit tilgen. Monatliche Mindestraten fordern aber fast alle Anbieter.
Aber auch die Risiken sollten nicht verschwiegen werden. Zum einen ist da die Gefahr der Überschuldung, da im Gegensatz zum Ratenkredit beim Abrufkredit der Tilgungsplan fehlt. So kann zusammen mit anderen Verbindlichkeiten leicht der Überblick verloren gehen. Die ständige Verfügbarkeit des Kredites kann den Kreditnehmer auch in die Schuldenfalle treiben. Besonders dann, wenn er den Abrufkredit zusammen mit dem Dispokredit o. ä. nutzt. Sehr schnell geht da der überblick verloren.
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AnschaffungskreditDer Anschaffungskredit ist eine synonyme Bezeichnung für das klassische Anschaffungsdarlehen. Mit dem Anschaffungskredit kann eine ganz bestimmte Anschaffung, meist ein teurer Haushaltsgegenstand (Möbel, Küchengeräte, Waschmaschine etc.) finanziert werden.
Die Tilgungsrate umfasst neben der Kredittilgung auch die entsprechenden Zinszahlungen. Zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit wird eine zumutbare Belastung ermittelt, um den Kunden vor Überschuldung zu schützen. Die Auszahlung erfolgt durch Gutschrift auf dem laufenden Konto oder durch Überweisung des Kaufpreises an den Verkäufe
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ArbeitgeberdarlehenEin Arbeitgeberdarlehen ist ein Darlehen, welches von Firmen zu besonders günstigen Konditionen an ihre Mitarbeiter ausgegeben wird. Geldwerte und Vorteile, die daraus für den Arbeitnehmer entstehen, sind unter speziellen Bedingungen zu versteuern.
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AvalkreditEin Aval ist eine Bürgschaft oder eine Garantie, die von einem Kreditinstitut vergeben wird. Durch die Gewährung eines Avalkredits geht das Kreditinstitut eine Eventualverbindlichkeit ein (Ausweis unter dem Bilanzstrich).
Ein Avalkredit ist ein Kreditleihgeschäft, d. h. Abgabe eines bedingten Zahlungsversprechens, aus dem der Bürge nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn der Schuldner nicht fristgerecht leistet.
Rechtsgrundlage für den Bürgschaftskredit sind die §§ 765?778 BGB in Verbindung mit §§ 349?351 HGB. Durch den Bürgschaftsvertrag geht der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Schuldners die Verpflichtung (Bürgschaft oder Bankgarantie) ein, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Schuldners einzustehen. Es sind damit zwei Schuldverhältnisse nebeneinander begründet: Das Hauptschuldverhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner und das Nebenschuldverhältnis zwischen Gläubiger und Bürgen. Der Gläubiger hat grundsätzlich zuerst vom Hauptschuldner die Leistung zu fordern. Somit kann der Bürge die Einrede der Vorausklage erheben, falls er direkt in Anspruch genommen werden sollte.
Anders bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft: Ein im Rahmen eines Handelsgeschäfts sich Verbürgender haftet immer selbstschuldnerisch, also auch die Banken im Falle des Avalkredits.
Avalkredite durch Banken haben für die leistungswirtschaftlich orientierte Unternehmung den Vorteil, daß sie in bestimmten Situationen keine Hinterlegung von Bargeld oder Stellung von Kautionen vorzunehmen braucht, wodurch eine u. U. starke Liquiditätsbelastung vermieden werden kann.
Bürgschafts- oder Garantieübernahmen durch Banken werden aus verschiedenen Gründen in folgenden Formen erforderlich. So z. B. Prozeßaval zur Abdeckung von Prozeßverpflichtungen, Steuer-, Zoll- und Frachtstundungsaval zur Besicherung gestundeter Steuern, Zölle und Frachten, Lieferungs-, Leistungs- oder Gewährleistungsgarantie zur Abdeckung von Mängelrisiken, Vertragserfüllungsgarantie zur Abdeckung von Vertragserfüllungsrisiken, Bietungsgarantien zur Abdeckung des Nichterfüllungsrisikos im Zusammenhang mit Ausschreibungen. Im Rahmen von Außenhandelsgeschäften finden zusätzlich Kreditsicherungs- und Konossementgarantien Anwendung.
Im Zusammenhang mit der Erteilung von Avalen werden folgende Kosten berechnet: Avalprovision in Abhängigkeit der Risikohöhe, Laufzeit, Stellung und Sicherheiten und deren Qualität: 1,5% bis 4% p. a.
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BaufinanzierungDie Baufinanzierung bezieht sich auf die langfristige Finanzierung von Bauvorhaben oder einen Immobilienerwerb mit Hilfe eines oder verschiedener Finanzierungsbausteine. Die klassische Baufinanzierung besteht im Einsatz von erstrangigen Immobiliendarlehen von Banken und Versicherungen und zweitrangigen Bauspardarlehen. Um eine solide Baufinanzierung zu gewährleisten, sollte die Eigenkapitalquote des Bauherrn oder Käufers 25%-30% des insgesamt für die Anschaffung benötigten Kapitals nicht unterschreiten. Allerdings können die Einkommensverhältnisse und Lebensumstände und Lebensgewohnheiten dessen, der die Finanzierung beansprucht, eine höhere Eigenkapitalquote nahe legen oder eine auch eine niedrigere ermöglichen.
In bestimmten Fällen (z.B. im sozialen Wohnungsbau) können ergänzende Finanzierungsmittel eingeplant werden. Bei der modernen Baufinanzierung wird zunehmend auf die individuellen Verhältnisse (z.B. Lebensarbeitszeit, Arbeitsplatzrisiko, Familienstand, Vermögenshintergrund, Entschuldungsziele) des Bauherrn oder Erwerbers abgestellt.
Zur Immobilienfinanzierung mittels Fremdkapaital können unter anderem Bausparverträge, Hypothekendarlehen oder Kredite herangezogen werden. Diese Kredite oder Darlehen werden mit einem sogenannten Grundpfandrecht abgesichert. Die Konzeption einer Baufinanzierung oder Hausfinanzierung sollte grundsätzlich unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten der staatlichen Förderung, der Optimierung aus steuerlicher Sicht, geringer Finanzierungskosten sowie einer Absicherung erfolgen.
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BeamtendarlehenEin Beamtendarlehen kann auch als eine beliehene Kapitallebensversicherung bezeichnet werden. Der Kreditnehmer schließt eine Kapitallebensversicherung in Höhe der Kreditsumme ab.
Während der Laufzeit des Vertrages zahlt der Kreditnehmer die Zinsen für das Darlehen und die Beiträge für die Lebensversicherung. Am Ende der Laufzeit wird das Darlehen durch die Ablaufleistung der Lebensversicherung getilgt und die angesammelten Erträge (Gewinnbeteiligung) werden zusätzlich ausgezahlt. Durch die längere Laufzeit und den garantierten Festzins zaht der Kreditnehmer eine weitaus niedrigere Monatsrate als bei normalen Ratenkrediten.
Der Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Erst beim Ablauf der Versicherung wird das Darlehen getilgt. Nach dem Ablauf bekommt der Darlehensnehmer die überschussanteile ausgezahlt. Diese Kreditart ist leider nur für Beamte auf Lebenszeit möglich.
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DispokreditEin Dispokredit, kurz Dispo oder Dispo Kredit genannt, ist die durch die Bank gestattete überziehung des Girokontos gemeint. Dabei wird ein bestimmtes Limit angesetzt, welches unter dem Begriff Verfügungsrahmen bekannt ist. Personen mit regelmäßigem Einkommen wird diese als kurzzeitiger Kredit anzusehende überziehungsmöglichkeit, in Höhe von maximal 3 Nettogehältern, eingeräumt. Die für den überzogenen Betrag berechneten Zinsen liegen bei einer Höhe von 8 bis 12 Prozent. Wird über den vereinbarten Betrag hinaus eine überziehung geduldet, wird dieser Betrag mit etwa 15 bis 19 Prozent Zinssatz berechnet. Häufige überziehungen rechnen sich also nicht, so dass u. U. ein Ratenkredit, mit dem das Girokonto wieder aufgefüllt wird und welcher in günstigeren Raten abgezahlt wird.
Möchte man jedoch regelmäßig den eingeräumten Dispo-Kredit in Anspruch nehmen, ist ein Vergleich der unterschiedlichen Konditionen der Anbieter ratsam, denn hier bestehen große Unterschiede. So ist es möglich, dass beispielsweise Bereitstellungsentgelte für den Dispo anfallen oder für dessen Einrichtung eine Bearbeitungsgebühr. Normalerweise gelten für die Rückführung des Kontos keinerlei Fristen, es ist aber möglich, dass man bei Kontoeröffnung eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben hat, wonach der überziehungsbetrag monatlich um einen bestimmten Satz gemindert werden muss. Normalerweise ist die Dauer der überziehung nicht befristet, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Ggf. muss der Dispokredit nach einem Jahr oder weniger in einer Summe zurückgezahlt werden.
Meist wird einem jedoch erst dann ein Dispo eingeräumt, wenn man über längere Zeit Kunde der Bank ist. Neukunden erhalten keinen oder nur einen niedrigen Verfügungsrahmen eingeräumt. Meist wird die Kreditwürdigkeit, welche Aufschluss über die Möglichkeiten der Rückzahlung eines Kreditbetrages gibt, vorab ermittelt.
Gewährt die Bank keinen Dispokredit, werden ggf. Abbuchungen vom Girokonto mangels Deckung nicht ausgeführt oder die Ausführung erfolgt unter Anrechnung von überziehungszinsen. Diese liegen, wie bereits erwähnt, deutlich höher als Zinsen für eine genehmigte überziehung.
Die Höhe des eingeräumten Dispositionsrahmens ist unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. So wird nicht nur die Höhe des Einkommens berücksichtigt, sondern auch, seit wann man Kunde des Kreditinstitutes ist und wie der Kontoverlauf ist. Wer sein Konto vorwiegend im positiven Bereich führt, erhält einen höheren Dispo eingeräumt, da er gewissenhafter mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen kann. Hinzu kommt eine Wertung des Zahlungsverhaltens. Aus diesen verschiedenen Kriterien wird ein Bonitätsprofil für jeden Kunden festgelegt. Von der erhaltenen Bewertung ist die Höhe des Verfügungsrahmens abhängig. Beträge bis zum doppelten Bruttogehalt oder dreifachen Nettogehalt sind meist Maximum.
Reicht der Dispositionsrahmen auf Dauer nicht aus oder ist eine Rückführung nicht möglich, sollte ein Gespräch mit der Bank zwecks Umschuldung geführt werden. Die Zinsbelastung durch einen Ratenkredit ist erheblich niedriger als bei einem Dispokredit und die konstante monatlich Belastung besser zu kalkulieren.
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GroßkreditLaut § 13 Kreditwesengesetz, ist der Großkredit ein solcher Kredit, der 10 % des haftenden Eigenkapitals des gewährenden Kreditinstituts übersteigt. Wie der Millionen-Kredit ist auch der Großkredit der Bundesbank anzuzeigen.
Das KWG differenziert bei der Begrenzung von Großkrediten die kreditvergebenden Institute danach, ob sie im relevanten Maße Eigenhandel betreiben (Handelsbuchinstitut bzw. Nichthandelsbuchinstitut). Bei einem Nichthandelsbuchinstitut liegt ein Großkredit vor, wenn alle Kredite an einen Kreditnehmer 10% seines haftenden Eigenkapitals entsprechen oder übersteigen. Ein einzelner Großkredit darf nicht 25% des haftenden Eigenkapitals überschreiten.
Neben dieser Großkrediteinzelobergrenze existiert auch eine Großkreditgesamtobergrenze: Die Summe aller Großkredite wird auf das achtfache des haftenden Eigenkapitals begrenzt.
Bezüglich der Kreditgrenzen bei Handelsbuchinstituten wird nach der Zielsetzung der Kreditvergabe differenziert. Kredite, die dauerhaft gehalten werden sollen, werden dem Anlagebuch zugeordnet. Für diese Kredite gelten die Vorschriften, die bereits bei den Nichthandelsbuchinstituten vorgestellt wurden. Zusätzlich haben Handelsbuchinstitute eine weitere Regelung zu beachten. Bezogen auf Anlagebuch- und Handelsbuch liegt ein Großkredit vor, wenn die Summe der Kredite aus beiden Büchern (kreditnehmerbezogene Gesamtposition) 10% der Eigenmittel des Kreditinstituts erreicht oder überschreitet. Jede kreditnehmerbezogene Gesamtposition wird auf 25% der Eigenmittel limitiert, zusätzlich darf die Summe aller Großkredite nicht das achtfache der Eigenmittel übersteigen.
Bankkredit an einen einzelnen Kreditnehmer, der insgesamt 15 % des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstituts überschreitet. Der Kreditbegriff und Personenkreis der hier einbezogenen Kreditnehmer ergeben sich aus § 19 KWG. Großkredite sind der Deutschen Bundesbank (Evidenzzentrale) unverzüglich anzuzeigen. Die Bundesbank leitet die Anzeige an das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen weiter.
Großkredite dürfen gem. § 13 (2)KWG nur aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Geschäftsleiter herausgelegt werden. Alle Großkredite dürfen gem. § 13 (3)KWG zusammen das achtfache des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstituts nicht überschreiten, wobei das Volumen des einzelnen Großkredits gem. § 13 (4)KWG nur bis zu maximal 50% des haftenden Eigenkapitals ausmachen darf.
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GrundschulddarlehenEs handelt sich um einen Kredit über eine festgelegte Summe über einen bestimmten Zeitraum mit einer fixen Ratenhöhe. Da es über einen Grundschuldeintrag abgesichert wird, sind die Zinsen besonders günstig. Der Zinssatz wird in diesem Falle für einen bestimmten Zeitraum festgelegt.
Es gibt zwei Arten von Grundschulddarlehen: freie und zweckgebundene Grundschulddarlehen. Freie Grundschulddarlehen können Sie nach belieben verwenden, Sie sind dem Kreditgeber gegenüber also nicht rechenschaftspflichtig. Zweckgebundene Grundschulddarlehen muss der Kreditnehmer zur Werterhaltung oder Wertsteigerung des beliehenen Objektes verwenden.
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ImmobilienfinanzierungEine Immobilienfinanzierung, auch Baukredit, Baufinanzierung oder Baudarlehen bezeichnet, nennt man die Finanzierung einer nicht beweglichen Sache, wie zum Beispiel eines Grundstückes, eines Hauses oder einer Wohnung. Die Immobilienfinanzierung ist vor allem bei der Errichtung von Wohneigentum ein wichtiger Bestandteil der Gesamtfinanzierung, die sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammensetzt.
Zur Immobilienfinanzierung mittels Fremdkapaital können unter anderem Bausparverträge, Hypothekendarlehen oder Kredite herangezogen werden. Diese Kredite oder Darlehen werden mit einem sogenannten Grundpfandrecht abgesichert. Die Konzeption einer Baufinanzierung oder Hausfinanzierung sollte grundsätzlich unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten der staatlichen Förderung, der Optimierung aus steuerlicher Sicht, geringer Finanzierungskosten sowie einer Absicherung erfolgen.
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KontokorrentkreditDer Kontokorrent-Kredit (italienisch: conto = Rechnung / corrente = laufend) ähnelt dem Überziehungs-Kredit bei einer Bank bei Privat-Personen. Im Rahmen eines Dispositions-Kredites kann eine Privatperson das eigene Girokonto überziehen. Regelungen zum Kontokorrentkredit finden Sie unter anderem im § 355 Handels-Gesetzbuch (HGB)
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Kredit ohne SchufaKredite ohne Schufa werden als Kreditart von einer Schweizer Bank angeboten. Aus diesem Grund ist er auch als Schweizer Kredit bekannt. Einen Schweizer Kredit können Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen und zwar ohne Schufaeintrag und Schufaabfrage.
Für ein schufafreies Darlehen wird zur Prüfung der Kreditwürdigkeit keine Schufa Auskunft eingeholt, nach Kreditauszahlung erfolgt keine Eintragung des Kredits in der Schufa, es ist keine Angabe des Verwendungszweckes notwendig.
Welcher Anbieter für schufafreie Kredite letztlich der günstigste ist, hängt vom Einzelfall ab. Die Kreditwürdigkeit des Antragstellers kann von verschiedenen Banken durchaus sehr unterschiedlich eingeschätzt werden. Der Antrag für Schufa freie Kredite ist zunächst immer unverbindlich und in den meisten Fällen auch kostenlos. In seltenen Fällen wird eine geringe Auslagenpauschale fällig!
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MietkaufMietkauf liegt vor, wenn die Aktivierung des Leasing-Objektes sowie die Passivierung einer Darlehensverbindlichkeit beim Leasing-Nehmer (Mietkäufer) erfolgt, z.B. weil die für das klassische Leasing gemäß den Leasing-Erlassen erforderlichen Kriterien nicht gegeben sind. Der Leasing-Geber aktiviert eine Darlehensforderung gegenüber dem Mietkäufer und teilt die bei ihm eingehenden Leasing- bzw. Mietkaufraten gemäß einem dem Mietkäufer zur Verfügung zustellenden Tilgungsplan in Zins- und Tilgungsanteile auf.
Wichtig: Da es sich bei Mietkauf quasi um einen Verkauf des Leasing-Objektes auf Raten durch den Mietkauf-Geber an den Mietkäufer handelt, ist die Mehrwertsteuer (MwSt.) auf die gesamte Mietkaufforderung (= Mietkaufrate x Vertragslaufzeit) mit der ersten Mietkaufrate zu bezahlen. Das juristische Eigentum geht demnach erst nach Eingang der letzten Mietkaufrate voll auf den Mietkäufer über. Mietkauf wird von vielen Unternehmen in Fördermaßnahmen gezielt und systematisch genutzt, da die Förderbedingungen oftmals noch immer eine Aktivierung des Investitionsgutes beim Mietkäufer/Leasing-Nehmer voraussetzen. Auch dieses Finanzierungs- instrument stellt eine hundertprozentige Investitionsfinanzierung dar.
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RahmenkreditEin Rahmenkredit ist ein Kredit über eine festgelegte Summe mit einer Mindestrate über einen festgelegten Zeitraum mit variablem Zinssatz. Einen Rahmenkredit können Sie jeder Zeit ohne größere Formalitäten vorzeitig tilgen und es in Höhe der Kreditsumme wieder in Anspruch nehmen.
Den Rahmenkredit könnte man mit einem großen Dispositionskredit vergleichen. Wenn es einmal genehmigt wurde, sind über diese Kreditform auch zukünftige Kapitalbedarfe ohne weitere Formalitäten abgedeckt.
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RatenkreditRatenkredite werden in der Bankpraxis meist als Privatdarlehen, Persönlicher Kredit oder Anschaffungsdarlehen bezeichnet. Banken bieten diese Kredite höchst standardisiert an. Die Beträge liegen zumeist zwischen 1.500,- und 25.000,- Euro und die Laufzeiten belaufen sich auf 12 bis 72 Monate.
Im Gegensatz zu anderen Krediten wird beim Ratenkredit in der Regel keine Sicherheit vom Kreditinstitut gefordert. Häufig wird jedoch der Finanzierungs- bzw. Verwendungszweck des Kredits in dem Kreditvertrag aufgeführt. Der Kreditbetrag wird einem separaten Konto, dem Kreditkonto des Kunden, belastet und normalerweise seinem Girokonto gutgeschrieben.
Ratenkredite dienen überwiegend zur Beschaffung von langlebigen (privat genutzten) Gebrauchsgegenständen, wie zum Beispiel Einrichtungsgegenstände oder Autos. Aber auch die Finanzierung von Urlaubsreisen oder Weiterbildungen sind nicht selten. Mittlerweile bieten viele Anbieter spezielle Autokredite zu günstigeren Konditionen an (siehe auch Autokredite Vergleich). Hier wird häufig zur Sicherheit für den Kreditgeber der Fahrzeugbrief hinterlegt. ... nach oben »

UmfinanzierungIn diesem Bereich wird die Zahl der benötigten Hilfe-Stellungen immer größer, da viele Kreditnehmer durch die zu hohen monatlichen Kreditraten überlastet sind. Dies kann aber mit einer Umfinanzierung meist zu Vorteil der Kreditnehmer geändert werden.
Durch die Umfinanzierung werden die Gesamt-Schulden zusammengefasst und eine neue Kreditrate kalkuliert, die an dem Einkommen der Kreditnehmer angepasst wird. Eine Umfinanzierung ist aber nicht in jeder Situation möglich.
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VorfinanzierungDer Vorfinanzierungskredit ist ein kurz- bis mittelfristiger Kredit, der einen Finanzierungsbedarf vor Zuteilung der Bausparsumme abdeckt. Vorfinanzierungskredite werden schließlich durch Mittel aus der zugeteilten Bausparsumme abgelöst.
In der Regel erfolgt die Besicherung dieser Kreditart durch Abtretung der Rechte aus dem Bausparvertrag und durch Bestellung einer Grundschuld.
Der Unterschied zur Zwischenfinanzierung besteht darin, dass das für die Zuteilung des Bausparvertrages erforderliche Mindestsparguthaben noch nicht erreicht sein muss.
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Wertpapierkredit / LombardkreditEin Wertpapierkredit wird allgemein als Lombardkredit bezeichnet. Als Lombardkredit versteht man einen Realkredit, der durch Pfandrecht an einer beweglichen Sache oder einem verbrieften Recht (Faustpfand) abgesichert ist. Er ist meist kurzfristig. Der Kreditnehmer erhält als Kredit nicht den vollen Wert des Pfandes, sondern nur einen bestimmten Prozentsatz davon. Die häufigste Form des Lombardkredites stellt der Effektenlombardkredit dar.
Dieser wird von Bankkunden aufgenommen, welche in ihrem Besitz befindliche Wertpapiere nicht verkaufen wollen. Zur Versicherung des Kredites stellen sie diese der Bank zur Verfügung. Durch Einigung beider Parteien, dass ein Pfandrecht bestehen soll, erfolgt die Pfändung und die übergabe des zu verpfändenden Gegenstandes (Faustpfand). Durch die übergabe wird der Pfandgläubiger zum Besitzer, aber Eigentümer der verpfändeten Sache bleibt der Schuldner.
Lombardkredite werden wie folgt unterteilt in: Effektenlombardkredite, Wechsellombardkredite, Warenlombardkredite, Edelmetalllombardkredite und Forderungslombardkredite. Bis zur Euro Einführung war der Lombardkredit der Deutschen Bundesbank von großer Bedeutung zur Versicherung der Liquiditätsversorgung der Kreditinstitute und diente zu gleich als geldpolitisches Instrument.
Mit Lombardfähigkeit bezeichnet man die Verpfändbarkeit von Schuldbuchforderungen und Wertpapieren durch z. B. Existenzgründer oder Unternehmer bei der Deutschen Bundesbank. Unter Lombardfähigen Papieren versteht man Wechsel, Geldmarktpapiere sowie Staatsanleihen und andere börsengängige Wertpapiere. Bei Wechseln und Schatzwechseln beträgt die Beleihungsgrenze bis zu 90 Prozent, bei anderen Papieren nur bis zu 75% ihres Kurs- bzw. Nennbetrages.
Der Pfänder wird im "Verzeichnis der bei der Bundesbank beleihbaren Wertpapiere" näher bezeichnet. Die Laufzeit des Lombardkredites zur Finanzierung war auf drei Monate beschränkt. Mit Lombardsatz wird der Zinssatz des Lombardkredit bezeichnet, welcher gleichzeitig ein wichtiger Indikator für den Geldmarkt war. Im Zusammenhang mit der Steuerung der Liquiditätsausstattung der Banken, stellte die Bundesbank zeitweise auch so genannte Sonderlombardkredite aus.
Diese Sonderlombardkredite waren mit einem wesentlich höheren Zinssatz versehen. Banken waren auch in der Lage lombardfähige Papiere bei der Bundesbank zu hinterlegen, die nicht zum Bestand der Bank gehörten, sondern durch Existenzgründer bzw. Unternehmer zur Finanzierung verpfändet wurden. Im Ausgleich konnten die Banken den Unternehmen kurzfristige Lombardkredite zu günstigen Konditionen anbieten. Effektenlombardkredite dienen im Privatkundengeschäft als standardisiertes Bankprodukt. In der Finanzierung von Existenzgründern und Unternehmer spielen Forderungslombardkredite sowie Wechsellombardkredite eine große Rolle. Warenlombardkredit und Edelmetalllombardkredit sind heute kaum noch von Bedeutung.
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ZwischenfinanzierungZugesagte Mittel können in der Bauphase nicht immer so schnell zur Verfügung gestellt werden, wie es z.B. zur Begleichung der in kurzen Abständen anfallenden Rechnungen erforderlich ist. Hier hilft die Zwischenfinanzierung. Die Zwischenfinanzierung ermöglicht die überbrückung dieses kurzfristigen Kreditbedarfs. Die Zwischenfinanzierung wird später in der Regel durch Auszahlung langfristiger Finanzierungsmittel abgelöst.
Zwischenfinanzierungen werden häufig als Baufinanzierung verwendet. Wenn Bausparverträge neu sind und nur geringe oder noch gar keine Einzahlungen erfolgt ist, kann mit einer Zwischenfinanzierung geholfen werden. Angenommen, eine angebotene Eigentumswohnung kostet inkl. aller Nebenkosten 200.000,00 Euro. Selbst angespart haben wurden bereits 100.000,00 Euro. Um jedoch ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können, muss jetzt erst einmal eine Ansparleistung erbracht werden. Dies geschieht durch die sofortige Einzahlung des Eigenkapitals. Weil der Bausparvertrag aber erst nach einigen Jahren zuteilungsreif wird, kann hier eine Zwischenfinanzierung helfen.
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